Übersicht über die Einzelbeiträge der Website "Pestalozzi goes Internet"

Unter der Rubrik "Einzelbeiträge" werden unterschiedliche Autorenbeiträge zu Themen der Pestalozzi-Forschung, besonders der Rezeptions- und Wirkungsforschung veröffentlicht.

Brühlmeier, Arthur:

Einführungen in folgende Werke:

Abhandlungen:

War Pestalozzi ein Ausbeuter? - Pestalozzi, die Indienne-Druckerei Laué und die Kinderarbeit
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Gemeinsam mit Gerhard Kuhlemann verfasste er:

Dejung, Christoph:

Leben und Werk des Pestalozzi-Forschers Emanuel Dejung (1900-1990). Eine biographische Vergewisserung mit fünf Volltexten seiner Veröffentlichungen (1999).

Emanuel Dejung war über viele Jahrzehnte seines Lebens der unermüdliche Bearbeiter (Redaktor) der Kritischen Gesamtausgabe von Pestalozzis Werken und Briefen. Sein Sohn Christoph Dejung gibt in diesem Beitrag eine biographische Vergewisserung seines Vaters, eine Gesamtbibliogrphie seiner Schriften und fügt fünf von Dejungs Veröffentlichungen als Volltexte bei:

Hinz, Renate:

Pestalozzi-Rezeption im Kontext der Bremer Schulreform im frühen 19. Jahhundert (1999).

Renate Hinz macht in ihrem Beitrag deutlich, daß die zeitgenössische Pestalozzi-Rezeption in Bremen nicht wie in Preußen staatlich initiiert war, sondern vor allem durch die persönlichen Kontakte Bremer Pädagogen zu Pestalozzi grundgelegt wurde. Deshalb gibt Hinz auch biographische Skizzen dieser Pädagogen:

Keil, Werner:

Hans Jacob Pestalozzi. Zu den Biographien eines exemplarischen Erziehungsverhältnisses zwischen dem "Schweizer Genius" und seinem Sohn (1999).

Werner Keil wirft in seinem Beitrag einen Blick auf Pestalozzi als Vater und schildert das problematische Vaterverhältnis des berühmten Pädagogen zu seinem 1770 geborenen Sohn Hans Jacob (Jean-Jacques). Das von Geburt an kränkliche Kind wurde in seiner weiteren Entwicklung durch anfängliche Erziehungsexperimente im Sinne von Rousseaus Emile, später durch eine zwischen den Extremen der Überforderung und Vernachlässigung schwankende Erziehung und durch die oft gegenläufige Einflußnahme von Vater und Mutter massiv beeinträchtigt.

Kuhlemann, Gerhard:

Von Gerhard Kuhlemann sind in der Website "Pestalozzi goes Internet" fast alle nicht namentlich gekennzeichneten Texte abgefaßt, insbesondere ein Großteil der Buchbesprechungen und -annotationen. Kuhlemann hat die Website als ganzes konzipiert, hat die Kurzbiographie von Pestalozzi, die Einführung in die Fabeln, die Zusammenstellung der ausgewählten Fabeln und die Auswahl der zahlreichen Abbildungen übernommen. Kuhlemanns Veröffentlichung über Leonhard Froese (Akzente in der Pestalozzi-Forschung: Leonhard Froese, 1924-1994) ist als Volltext in die Website übernommen.

Gemeinsam mit Arthur Brühlmeier sind von Kuhlemann die biographischen Kapitel "Kindheit und Jugend in Zürich: 1746-1768", "Stans und der Stanser Brief: 1798-1799","Burgdorf und Münchenbuchsee: 1800-1804/05", "Yverdon: 1804-1825" und "Letzte Lebensjahre auf dem Neuhof: 1825-1827" abgefaßt.

Nienhaus, Stefan:

Nationalerziehung und Revolution: Johann Heinrich Pestalozzis Fabeln als politische Allegorien (2004).

Stefan Nienhaus setzt sich ausführlich mit Pestalozzis Fabeln auseinander. Er interpretiert diese vor allem als Ausdruck von Pestalozzis zeitpolitischer Sicht und seiner Auseinandersetzung mit Fragen der gesellschaftlichen bzw. politischen Macht und Herrschaft.

Stübig, Heinz:

Die Rezeption Pestalozzis in Preußen im Spiegel neuerer Veröffentlichungen (1998).

Heinz Stübig arbeitet in seinem Beitrag anhand neuer Veröffentlichungen heraus, daß die Pestalozzi-Rezeption in Preußen in zwei sehr unterschiedlichen Phasen verlief. Im Rahmen der nach 1806/07 von den preußischen Reformern angestrebten Modernisierung des preußischen Saats sollte durch die Übernahme von Pestalozzis Methode das Erziehungs- und Unterrichtswesen und die Lehrerbildung modernisiert werden. Für diese Übernahme war die Übereinstimmung des liberalen Gedankenguts der preußischen Reformelite (Stein, Humboldt, Nicolovius, Süvern) mit den politischen Vorstellungen Pestalozzis entscheidend. Diesem Reformprogramm wird mit der nach 1815 einsetzenden Restaurationsperiode der Boden entzogen, nun wird Pestalozzi zum Mythos des "Vaters Pestalozzi" in dem sich allein das Selbstverständnis der Volksschullehrerschaft ausdrückt.

Webmaster

Die Webmaster der Website "Pestalozzi goes Internet" haben einen wesentlichen Anteil an deren Realisierung. Sie haben zum einen das Konzept zusammen mit Gerhard Kuhlemann entwickelt und zum andern die informationstechnische Realisierung der Website übernommen. Für das Konzept und die Realisierung der ursprünglichen Website von 1999 steht Ralf Weber, für deren Fortführung und Ausbau auf über 500 Einzelseiten David Niegisch und für die grundlegende Neukonzeption von 2002 und ihre fortlaufende Aktualisierung Rainer Grundel.

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