
Johann Heinrich Pestalozzi galt über Jahrzehnte als Begründer der Pädagogik und als Propagandist einer allgemeinen Bildung für alle Menschen. Das Gedenkjahr 1996 (250. Geburtstag) hat den "Mythos" Pestalozzi und Pestalozzis Rezeption in den Mittelpunkt einer kritischen Forschungsdiskussion gestellt. Der historische Pestalozzi erscheint danach als ein eher rückwärtsgewandter Denker, der an der Wende zur Moderne seine eigene Rezeption erst durch eine gelungene Selbstdarstellung begründet habe. Aber die nach 70 Jahren fertiggestellte Kritische Gesamtausgabe von Pestalozzis Werken und Briefen legt eine erneute Auseinandersetzung mit Gedanken und Vorstellungen des Autors nahe, um Grundlegendes und Zeitgebundenes zu trennen und um Pestalozzis Beitrag zur Entwicklung pädagogischen Denkens neu zu gewichten.
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Schweiz-China am 10.-13. April 2012 in Luzern, Schweiz


















