Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)

Gerhard Kuhlemann, Arthur Brühlmeier
Hohengehren: Schneider-Verlag., 2002, X, 304 Seiten, ISBN 3-89676-536-1, EUR 16.- , SFR 28.-
(Basiswissen Pädagogik: Historische Pädagogik, Bd. 2).

Rezension

Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) steht mit einem bewegten Leben am Übergang zur Moderne und hat mit seinem schriftstellerischen Werk und seinen Erziehungsprojekten pädagogisches Denken und reale pädagogische Entwicklung entscheidend vorangetrieben.

Das in über 50 Bänden zugängliche Gesamtwerk erschwert für den heutigen Leser in seiner Werkfülle und dem Nebeneinander von Wichtigem und Beiläufigem in oft sperrig zu lesenden Texten Interpretation und Analyse. Die Veröffentlichung gibt in Auseinandersetzung mit dem häufig instrumentalisierten „Mythos Pestalozzi“ einen ausführlichen Überblick über Pestalozzis Leben und bezieht dabei das vielschichtige literarische Werk und die kaum zu überblickende und widersprüchliche Rezeption mit ein. Mit Textauszügen aus acht der wichtigsten Werke und Einführungen zu den ausgewählten Texten wird der Zugang zu den Schriften und Gedanken des „pädagogischen Klassikers“ Pestalozzi erleichtert. Eine ausführliche und kommentierte Bibliographie liefert darüber hinaus eine Fülle von wirkungs- und rezeptionsgeschichtlichen Informationen.

Diese Veröffentlichung steht in engem Zusammenhang mit dem Versuch, bildungshistorische Themen mit den Mitteln des Internets in einer ganz neuen Form aufzuarbeiten und interessierten Lesern bzw. Besuchern anzubieten. So ist diese Buchveröffentlichung zum einen das Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung der beiden Autoren mit Leben und Werk Pestalozzis, die sich auch in dem HdM-Projekt „Pestalozzi goes Internet“ spiegelt. Zum anderen aber war die Website „http://pestalozzi.iuk.hdm-stuttgart.de“ Anlass für die Aufforderung an die Autoren, Leben und Werk Pestalozzis zusätzlich als Buchveröffentlichung in einem eigenen Band der Reihe „Basiswissen Pädagogik: Historische Pädagogik“ vorzustellen.

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